Foto: Birgit Winter/pixelio.de

Gestern startete Björn Richi Lobs Film “Keep Surfing” in den Kinos. Eines beweist der Film auf jeden Fall in eindrucksvoller Weise: zum Surfen braucht man zwar Wellen aber man muss dafür nicht unbedingt einen Flug nach Jamaika, Australien oder Hawaii buchen! Besonders die Münchner Surfer haben es bis zu ihrem Surf-Spot nicht weit, denn die stehende Welle am Eisbach liegt direkt im Herzen Münchens am Englischen Garten. Die Eisbach-Surfer sind schon lange eine Touristenattraktion in Bayerns Hauptstadt, sie werden sogar in diversen Reiseführern erwähnt. Jetzt setzt Lob den Flusssurfern mit seinem Film ein Denkmal und löst dadurch eine neue Begeisterung für das Flusssurfen aus. Surfen am Eisbach, das heißt die Macht des Wassers bändigen und dabei auch noch viel Spaß haben – das Ganze sogar vor Publikum, denn die Eisbachsurfer ziehen immer eine Menge Zuschauer an, die ihren Kunststücken vom Flussufer oder von der Brücke aus beiwohnen. Die Flirtchancen als Eisbachsurfer oder -Surferin sind also ungemein hoch. Als wahrer Eisbachsurfer muss man aber auch abgehärtet sein. Die kalten Temperaturen des Eisbachs, der Name kommt nicht von ungefähr, dürfen einen nicht abschrecken! Es gibt sogar viele Surfer in München die bei jedem Wetter, das ganze Jahr hindurch Surfen – da kann sich so manch einer, der über einen verregneten und kühlen Mai jammert, ein Scheibchen abschneiden!

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