Goa, das ist eigentlich eine Region, an der sich endlos lange Strände voller Kokospalmen aneinanderreihen und wenn am Abend der Feuerball, der tagsüber auf den Strand brennt, im Indischen Ozean verschwindet, produziert er die zauberhaftesten, romantischsten Sonnenuntergänge. Kurz, die Provinz im Norden von Indien ist ein wahres Urlaubsparadies. Nicht umsonst war Goa in den 60er und 70er Jahren der Treffpunkt vieler Hippies und alternativer Lebenskünstler aus aller Welt.
Doch auf einmal scheint ein Schatten auf den Himmel auf Erden gefallen zu sein. Denn im Winter ist eigentlich Hauptsaison in Goa und Hunderttausende von Menschen tummeln sich an Goas Stränden, wo die heißesten Strandparties gefeiert werden. In diesem Jahr allerdings wirkt Goa fast wie ausgestorben. Zum Einen hat die Wirtschaftskrise viele Urlauber aus Europa und den USA abgehalten eine Fernreise zu buchen, zum Anderen aber ist es auch die Angst vor dem Terror in Indien und der drohende Krieg mit Pakistan, der die Menschen abschreckt und der die Strände von Goa fast wie ausgestorben wirken lässt.

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