
Foto: Venezolanisches Fremdenverkehrsamt
An der Karibikküste im Norden Südamerikas, angrenzend an Brasilien, Kolumbien und Guyana findet man Venezuela. Ein faszinierendes Land voller Kontraste.
Das Land hat eine Fläche von über 916.000km² und eine ca. 2.800 km lange Küste. Von der Landesfläche sind ca. 63% Naturschutzgebiete, was den höchsten Prozentsatz in ganz Nord- und Südamerika darstellt. Innerhalb von Venezuela findet man alle möglichen Klimazonen, im größten Teil des Landes ist jedoch zwischen Mai und Oktober Regenzeit.
Wer sich nach einem Badeurlaub sehnt, der sollte eine Reise zum Los Roques Archipel unternehmen. Die 50 Inseln und rund 250 Korallenriffe vor der Küste Venezuelas werden auch oft “die Malediven der Karibik” genannt, da sie jeden Besucher mit traumhaften, weißen Sandstränden und faszinierenden Lagunen bezaubern. Außerdem kann man natürlich wunderbar schnorcheln und tauchen.
Aber auch der Rest des Landes lohnt einen Besuch, denn Venezuela ist einer der landschaftlich vielfältigsten Staaten in Südamerika. So findet man Täler und zerklüftete, schneebedeckte Gebirge der Anden, Wüstenlandschaften, Sümpfe des Delta Amacuro und weite Hochlandebenen. Berühmt und bei Touristen beliebt ist auch das Orinoco-Delta, wo man vom Boot aus unzählige Tiere beobachten kann. Hier leben auch die Warao-Indianer, die sich vorsichtig dem Tourismus öffnen und interessierte Besucher an ihrem Leben teilhaben lassen. In den Llanos, den großen Graslandebenen, kann man wunderbar reiten und auch die reiche Tierwelt bestaunen.
Eins ist sicher, egal ob Sie einen Badeurlaub oder eine aktive Gruppenreise nach Venezuela unternehmen möchten, die Faszination für dieses Land wird Ihnen noch lange erhalten bleiben.
Schlagwörter:Südamerika, Venezuela
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